 MA Katholische Religionspädagogik Mindeststudienzeit: 4 Semester Abschluss: Master of Arts (MA) Studienkennzahl: A066 793 Ausmaß: 120 ECTS-Punkte
Ein paar Eckdaten...
- Studienkennzahl: A 066 793
- Studiendauer: 4 Semester (Mindeststudiendauer)
- Voraussetzungen: einschlägiges Bachelorstudium, Griechisch (8 Sst.)
- Abschluss: Master of Arts in Religionspädagogik (MA)
- Studieninformationsbroschüre

Wichtig: Für ein Theologiestudium ist keine Zugehörigkeit zu einer konkreten Kirche oder kirchlichen Gemeinschaft notwendig, auch eine spirituelle Praxis und/oder ein „gelebter Glaube“ ist für das Studium keine Voraussetzung. Für eine eventuelle Anstellung im kirchlichen Bereich müssen aber natürlich die jeweiligen Voraussetzungen (Zugehörigkeit zur anstellenden Kirche, kirchliche Lebenspraxis etc.) erfüllt werden.
Was ist das Masterstudium Katholische Religionspädagogik? Das Masterstudium Katholische Religionspädagogik ist eine vertiefende religionspädagogische Ausbildung mit einem breiten Spektrum an wissenschaftlichen Fächern und Zugängen, in deren Rahmen sich das Studium mit wesentlichen Fragen des Lebens, der Gesellschaft und der Religion und dabei stark auf das religionspädagogische Praxisfeld bezogen auseinandersetzt. Je nach Schwerpunktsetzung, Zusatzausbildungen oder Zweitstudien ergeben sich nach Abschluss des Masterstudiums der Katholischen Religionspädagogik unterschiedliche Berufsfelder, vor allem berechtigt das abgeschlossene BA-Studium nach einem Unterrichtspraktikum zum Unterricht an Höheren Schulen (AHS, BHS). In einigen Diözesen besteht auch die Möglichkeit, mit dem MA-Abschluss als Pastoral- oder PfarrassistentIn zu arbeiten. Der Abschluss "Master of Arts in Religionspädagogik" berechtigt derzeit allerdings nicht zum Doktoratsstudium der Katholischen Theologie, ein eigenes PhD-Studium ist derzeit in Planung.
Der Aufbau des Masterstudiums "Katholische Religionspädagogik" Das Masterstudium der Katholischen Religionspädagogik benötigt in der Mindeststudienzeit 4 Semester, d.h. 2 Jahre. Es ist in thematische Module gegliedert und schließt mit dem akademischen Titel „Master of Arts in Katholischer Religionspädagogik“ (MA) ab. Der Aufwand bzw. das Stundenvolumen wird in ECTS-Punkten (European Credit Transfer System) angegeben und beinhaltet den Gesamtaufwand, der für eine Lehrveranstaltung zu absolvieren ist - je höher der ECTS-Wert, desto höher die Anforderungen einer Lehrveranstaltung/eines Faches (vgl. Studienplan, s.u.). Zusätzlich sind die Semesterstunden einer Lehrveranstaltung angegeben, d.h. die Anzahl an Stunden, an denen man die jeweilige Lehrveranstaltung wöchentlich besucht.
Die Struktur bzw. den Ablauf des Studiums bestimmt der Studienplan - er legt fest, in welchem Fach wie viele ECTS-Punkte zu absolvieren und welche Lehrveranstaltungen dafür zu besuchen sind. Er empfiehlt außerdem, welche Lehrveranstaltungen im jeweiligen Studienjahr absolviert werden sollten - diese Angabe ist allerdings eine reine Empfehlung und keine Verpflichtung.
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Den Studienplan für das Studium der Katholische Fachtheologie kannst du hier downloaden:
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Studienplan MA Katholische Religionspädagogik UG02 (Stand September 2009) |
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nota bene: Dieser Studienplan beinhaltet die gesamten rechtlichen Bestimmungen zum Studium und detaillierte Beschreibungen der Module. Eine komprimierte und übersichtlichere Version findest du in der Informationsbroschüre (siehe oben). |
Im Online-Vorlesungsverzeichnis der Universität Wien sowie im gedruckten Vorlesungsverzeichnis der Fakultät (summa) sind dann jene Lehrveranstaltungen angegeben, die in einem konkreten Semester für die jeweiligen Studienrichtungen angeboten werden. Eine Beratung bei der Fakultätsvertretung kann helfen, das individuell beste Maß an Lehrveranstaltungen für ein Semester zu finden.
Der Studienverlauf
Das gesamte Bachelorstudium beträgt in der Mindeststudienzeit 4 Semester. Innerhalb dieser 4 Semester sind 120 ECTS-Punkte an Pflichtlehrveranstaltungen in Modulen absolvieren. Wie auch im Bachelorstudium gibt der Studienplan eine Empfehlung an, welche Lehrveranstaltungen in welchem Studienjahr absolviert werden sollten. Du bist allerdings nicht dazu verpflichtet, dieser Empfehlung unbedingt zu folgen, bei der Gestaltung deines Studiums, der Wahl der Prüfungsreihenfolge und der Menge der Prüfungen pro Termin bist du relativ frei. Näheres zum Thema Lehrveranstaltungen & Prüfungen findest du rechts im Menü unter "Lehrveranstaltungen & Prüfungen". Abgeschlossen wird dein Masterstudium mit einer Masterarbeit, deren Thema und Fach du frei aus dem Angebot aller theologischen Fächer wählen kannst. Dazu kommt eine Diplomprüfung, die jedoch im eigentlichen Sinn keine Prüfung, sondern eine Präsentation und Diskussion deiner Masterarbeit ist.
Wahlmodule und Spezialisierungen
Eine individuelle Spezialisierung im Rahmen von Wahlmodulen ist im MA-Studium leider nicht möglich.
Was lerne ich? Was werde ich? Die Frage, was man nach einem Studium "wird" ist für beinahe alle Universitätsstudien nicht zu beantworten. Im klassischen Duktus heißt das: Universitätsstudium bieten eine Berufsvorbildung, keine Berufsausbildung. Das heißt, dass man mit dem Abschluss eines Studiums nicht automatisch einen Beruf erlernt hat. Das gilt auch die für alle theologischen Studien - will man nach dem Studium in einem konkreten Berufsfeld arbeiten, wird man in den meisten Fällen Zusatzqualifikationen oder zumindest ein erhöhtes Engagement in diesem Bereich vorweisen müssen. Das gilt auch für kirchliche Berufe, daher ist Folgendes zu beachten:
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Diözesane Anstellungsbedingungen: Wenn du einen kirchlichen Beruf ergreifen willst (auch als LehrerIn), musst du zusätzlich zu deinem Studium mit einigen kleineren Kursen eine diözesane Begleitausbildung absolvieren, die von Diözese zu Diözese variieren kann. Für alle Theologiestudierenden in Wien werden diese Kurse am Zentrum für Theologiestudierende gehalten bzw. zumindest von dort aus organisiert. Du solltest dich dort auch so bald wie möglich informieren, welche Bedingungen für deine Diözese gelten. Keine Angst, diese "Ausbildung" ist kein zweiter Lernaufwand neben deinem Studium, sondern dient der Persönlichkeitsentwicklung und Reflexion.
Was lerne ich im Bachelorstudium "Katholische Religionspädagogik"?
Leichter ist die Antwort auf die Frage, welche Inhalte im Rahmen des Theologiestudiums erarbeitet werden - doch auch diese Antwort ist im Falle eines Theologiestudiums nicht einfach, sondern mehrfach: Das Theologiestudium bietet und beinhaltet viele verschiedene Fächer und Zugänge und versteht sich als "Integrativwissenschaft", die die Erkenntnisse anderer Wissenschaften aufnimmt und in einem speziell theologischen Horizont thematisiert. Dabei ist es wichtig, allen Vorurteilen vorzubeugen: Das Theologiestudium ist keine Glaubensunterweisung. Theologie studieren heißt, sich mit den wesentlichen Fragen des Menschseins auseinanderzusetzen - in einer reflektierenden Art, die Glauben nicht zwingend voraussetzt, sondern wissenschaftlich thematisiert. Das Masterstudium der Katholischen Religionspädagogik verlangt auch nicht die aktive oder passive Zugehörigkeit zu einer speziellen Kirche. Dass die im Studium erlernten und erarbeiteten Inhalte einen vorhandenen Glauben stärken oder schwächen bzw. einen Glauben neu wachsen lassen ist zwar möglich, allerdings nicht das Ziel dieses Studiums. Je nach Fach und Fragestellung können jedoch verschiedenste Facetten, Ebenen und Ideen des Glaubens, der Religion und der Kirche behandelt und analysiert werden. Näheres zu den theologischen Fächern und ihren Themengebieten findest du rechts im Menü unter "Die theologischen Fächer". Nicht jedem dieser Fächer kommt im Theologiestudium die gleiche Gewichtung zu, im Rahmen der Wahlmodule hast du allerdings die Möglichkeit, individuelle Schwerpunkte zu setzen - gerade auch im Hinblick auf deine spätere Berufswahl. Im Masterstudium Katholische Religion liegt außerdem ein verstärkter Fokus auf der religionspädagogischen Reflexion und Ausarbeitung konkreter Fragestellungen.
Was mache ich danach?
AbsolventInnen des Masterstudiums der Katholischen Religionspädagogik haben prinzipiell die Möglichkeit, nach einem absolvierten Unterrichtspraktikum an AHS und BHS das Fach Katholische Religion ohne Zweitfach zu unterrichten. Auch sonst ergeben sich je nach Schwerpunktsetzung zahlreiche Berufsmöglichkeiten:
- Unterricht an AHS und BHS
- Pastoral- oder PfarrassistentIn
- Erwachsenenbildung
- Kinder- und Jugendpastoral
- Spirituelle Begleitung und Lebensberatung
- Motivation und Organisation karitativer Dienste
- Entwicklungshilfe und Mission
- Tätigkeit im Bereich der Medien
Das Theologiestudium ist - genauso wie die meisten Universitätsstudien - keine Berufsausbildung und schon gar keine Garantie für eine bestimmte Berufssparte. In Verbindung mit Zusatzausbildungen (etwa der Katholischen Medienakademie) oder Zweitstudien, sowie über bezahlte oder unbezahlte Praktika bei Organisationen und Institutionen können sich schon früh spätere Berufswege ergeben.
Noch Fragen? Für alle, die mit dem Gedanken spielen, ein Theologiestudium zu beginnen, empfiehlt sich ein ausführliches Beratungs- und Informationsgespräch, bei dem wichtige Fragen und Unklarheiten geklärt und Motivationen angesprochen werden können. Die MitarbeiterInnen der Fakultätsvertretung Katholische Theologie sind immer gerne dabei behilflich, das richtige theologische Studium für den jeweiligen Berufswunsch zu finden. Solche Beratungsgespräche brauchen auch keine Terminvereinbarung - du kannst jederzeit während unserer Journaldienstzeiten im café theol vorbeikommen, unser FairTrade-Angebot genießen und dich über dein (zukünftiges) Studium informieren.
© 2009 FV Katholische Theologie
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