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Erfahrungsbericht Madrid von Pios Nashandasse

Madrid ist eine sehr schöne, impulsive, lebendige Stadt, wo fast immer die Sonne scheint. Andererseits auch ziemlich groß (doppelt so groß wie Wien) und laut (angeblich die lauteste Stadt Europas …), also für manche, zumindest anfangs möglicherweise etwas überfordernd.
Ich studierte auf der privaten Jesuitenuniversität „Universidad Ponitificia Comillas“. Eine sehr gute, renommierte Uni, welche Spanienweit als eine der besten Universitäten zählt. Die Universität hat zwei Sitze (Madrid Zentrum & Madrid Umgebung), und drei Gebäude: eines für Wirtschaft und Jura, eines für technische Studien und eines für geisteswissenschaftliche Studien in Cantoblanco – also etwas außerhalb von Madrid. An dieser befinden sich auch die theologische Fakultät und ein Teil des Klosters der Jesuiten.
Was mir am Erasmusaufenthalt am besten gefallen hat, waren die vielen internationalen Kontakte und Freundschaften die ich knüpfen konnte. In Spanien kann man wirklich Studenten aus aller Welt, insbesondere aber aus Lateinamerika und aus anderen romanischen Ländern treffen, kennen und schätzen lernen.
Eines der spannendsten Erfahrungen waren hierbei die Reisen in schöne und feierfreudige Städte Spaniens, so wie Valencia, Cordoba, Barcelona, Avila, Santiago de Campostelo, Ibiza, … wo man die internationalen Mitstudenten gut und intensiv kennen lernen, mit ihnen Feiern, Essen, Plaudern, Tanzen, Fotos machen, etc. konnte / kann.
Vom theologischen Standpunkt her, ist die Comillas Uni sehr gut und professionell, welche aber auch ihr Niveau halten möchte und deshalb auch anspruchsvoll ist. Andererseits aber, kann man gut mit den Professoren reden und bekommt auch Hilfe von ihnen. Mitstudenten sind hauptsächlich Jesuiten, welche aus aller Welt kommen (also oft auch nicht perfekt Spanisch können) um in Madrid ihre Studien zu absolvieren.
Schwierig erweist sich in Madrid die Wohnungssuche. Auch die Tatsache sich in einem anderen Land, in einer anderen Sprache zurechtzufinden würde ich nicht unterschätzen. Auch da 5 Monate recht kurz bemessen sind um eine Sprache sinnvoll sprechen und in dieser schreiben zu können.
Alles in allem war der Erasmusaufenthalt aber eine absolut bereichernde Erfahrung, welche ich sofort wieder machen würde und auch gerne weiterempfehle!